Sensei "Fujita Seiko"Sensei "Fujita Seiko"

Viele Geschichten wurden über berühmte verstorbene Ninja geschrieben und sind im Internet zu finden. Daher wollen wir hier gerne näher auf zwei besondere Krieger der Neugeschichte eingehen.
Zudem gibt es sehr wenig Information zu Sensei Fujita Seiko & Sensei Nawa Yumio im Internet daher widmen wir Ihnen einen etwas längeren Bericht.

Der nachfolgende Artikel soll das Leben eines unglaublichen Mannes “Fujita Seikos” wiedergeben.

NANBAN SATO RYU Kempo (Nanban = Leute des Südens) (Sato = töten) – 4 Soke
SHINGETSU RYU Shurikenjutsu (Shingetsu = Herz des Mondes) – 11 Soke
WADA RYU KOGA Ninjutsu – 11 Soke


 

Fujita Seiko, der letzte Koga Ninja der 14ten Generation, verstarb am 4. Jänner 1966 an Leberzirrhose in seinem Haus in Nezu 1/24/3/Bunkyo Ku in Tokyo. Seine Beerdigung fand am 11 Jänner im Kano in Tempel in Daito Ku (Tokyo) statt. Er verstarb im Alter von 66 Jahren. Was war Seiko für ein Mensch und warum sagte er selbst von sich immer wieder der letzte “Koga Ninja” zu sein?
Seiko war Soke der “Nanban Sato Ryu” einem Taijutsusystem das großen Wert darauf legt seinen Gegner ähnlich wie beim Ringen sofort zu packen und zu Boden zu bringen. Er war weiters Meister in der Shingetsu Ryu (Wurfklingen) die sehr viele Ähnlichkeiten mit der “Meifu Shinkage Ryu” aufweist. Hauptaugenmerk ist das Werfen von Boshuriken in Kombination mit dem Katana. Weiters war er Soke der Daien Ryu Jojutsu und Ichiden Ryu Hojutsu. Er war ein Experte was Gifte anbelangt, nicht nur in der Handhabung sondern auch in der Herstellung.

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Seine Vorfahren arbeiteten für den Shogun als Geheimagenten. Sein Vater Morinosuke Fujita war Detektiv bei der Polizei. Er machte sich einen sehr guten Namen bei der Metropolitan Police da er unglaublich viele Kriminelle ausschaltete.

Fujita Seiko wurde von seinem Großvater bereits im Alter von 4 Jahren speziell im “Hokojutsu” (Gehtechniken) und Choyakujutsu (Sprungtechniken) unterrichtet. Seiko war ein sehr aufgewecktes Kind und als sein Bruder von fremden Jungen auf der Straße attackiert wurde, nahm er das Katana seines Großvaters und ging auf sie los, dabei verletzte er 11 davon.
Ständig machte er irgendwelchen Ärger, er veranstaltete Partys im nahestehenden Tempel und war ziemlich vorlaut zu den Mönchen.

Das Training war sehr hart und er überraschte viele Menschen schon als Jugendlicher da er ständig Streit mit Leuten von der Yakuza suchte.
Als sein Großvater starb, sprang er aus dem 2ten Stock seiner Schule unbeschadet nach unten und war Gesprächsthema des ganzen Viertels. Bevor sein Großvater starb überreichte er Seiko 2 Densho und er mußte versprechen das er die Tradition der Koga weiter führt. Von da an war Seiko nicht mehr zu bremsen, er wurde Yamabushi Mönch im Tendai Clan und studierte das Mikkyo. Davon erzählt er auch in seinem bekannten Buch Doron Doron.

Iwata Manzo, Fujita Seiko, Kenwa Mabuni während des Krieges
Iwata Manzo, Fujita Seiko, Kenwa Mabuni während des Krieges

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Doch Fujita blieb ein Draufgänger wahrhaftig! Er übte sich im Trinken von Sake und konnte bis zu 14 Liter!! Sake trinken. Er aß 25 Tassen Buchweizennudeln in der Suppe. Dies machte er sogar öffentlich bei einem Bericht in der Tokyoter Zeitung, vor Publikum. Nach seinem Abschluss an der Soujitsu im Jahre 1914 schrieb er sich an der Waseda University in Tokyo ein wurde jedoch kurze Zeit später von der Schule geworfen wegen seines unzumutbaren Benehmens. Er begann Judo und Kendo zu unterrichten und bekam bald ein Angebot der Armee sich verpflichten zu lassen. Im zweiten Weltkrieg führte er kleine Einheiten an, welche im Dschungel operierten. Dabei arbeitete er geschickt mit Taktiken des Gotonpo. Bei den olympischen Spielen 1964 bewegte er manche Sportler dazu spezielle Methoden des Ipuki (Atemtechniken) zu verwenden. Auch seine Sprungtechniken ( Tobi no Jutsu) brachte er den Sportlern mit großem Erfolg näher.

Zu dieser Zeit machte er durch aufsehenerregende Demonstrationen auf sich aufmerksam. . Außerdem war er noch ein sehr guter Karateka im Stil Shito Ryu und sehr eng mit Mabuni Kenwa befreundet. Er beeindruckte immer wieder durch spektakuläre Aktionen zbsp. indem er sich Nadeln durch den Körper stieß oder ein Auto über die Brust fahren ließ. Fujita Sensei war auch ein begeisterter Kletterer. Zudem war er Experte im Nawanuke Jutsu, der Kunst des Fesselns.Er ließ sich einmal mit Gewichten an den Beinen und zusammengebundenen Händen im Meer versenken. Er renkte sich daraufhin seine Gelenke unter Wasser aus und kam so unbeschadet an die Oberfläche. Schlagzeilen machte er auch als er zwei Ziegelsteine & Glas mit der Faust zerkleinerte und verspeiste

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Bild 1:
Zeigt Fujita Seiko beim “Yoko Aruki” Das Gehen auf der Außenseite der Fußes. Diese Gehtechnik erfordert spezielle Übung ähnlich wie im Ballett. (Wada Ryu Ninjutsu)
Bild 2:
Seiko zeigt eine Methode um ein Huhn zu lähmen, als ob es tot sei. (Dies wird auch in seinem Buch Hojutsu Yarikata) beschrieben.
Bild 3 & 4:
Seiko liebte es durch die Nase zu Rauchen und durch den Mund auszuatmen.
Bild 5:
Der Koga Ninja aß immer wieder Glas vor der Presse

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Bild 6 & 7:
Nawanuke no Jutsu , Fujita s Schüler lernten sich aus solchen Fesseln innerhalb von 2,5 Minuten zu befreien.
Seiko ließ sich so einmal unter großem Presseandrang gefesselt im Meer versenken.
Bild 8:
Die persönlichen Densho im Wada Ryu Ninjutsu & Shingetsu Ryu
Bild 9:
Fakes & Tricks im Ninjutsu – Das Gehen & springen auf Glasscherben
Bild 10:
Seiko s persönliche Waffen & Gerätesammlung aus dem Koga Ryu

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Das Koshijutsu war ein Lieblingsthema von Seiko, so stach er sich unzählige Nadeln durch den Körper ohne einen Tropfen Blut zu vergießen.Sensei Fujita war ein Mann der sehr gerne im Rampenlicht der Presse stand und rühmte sich auch damit der letzte Koga Ninja zu sein. Viele mögen Denken das er verrückt war, in gewisser Weise war er das auch vielleicht, jedoch war er ein großartiger Techniker und hatte ein refundiertes Wissen. Sein Shito Ryu Freund “Iwata Manzo” bekam nach seinem Tod das Menkyo Kaiden in der “Nanban Sato Ryu”.

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